Die Pflegezusatzversicherung der SDK

Ihre flexible Lösung für alle Pflegegrade inklusive staatlicher Förderung

Die Lücke zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ist bei vielen Pflegefällen groß. Mit der Pflegezusatzversicherung unseres Partners Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) sichern Sie sich individuell für den Pflegefall ab. Auf diese Weise schützen Sie Ihr Vermögen. Der Staat belohnt Sie zudem für Ihre private Vorsorge mit einer Förderung in Höhe von 60 Euro pro Jahr.

Die Pflegezusatzversicherung der SDK im Überblick

Das leistet die Pflegezusatzversicherung

Die Zusatzversicherung aus dem Programm PflegeSTARK deckt die Lücken der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Zudem haben Sie mit dieser Zusatzversicherung den Vorteil, aus den Tarifvarianten den Versicherungsschutz wählen zu können, der zu Ihnen passt. Ein weiterer Vorteil: Seit dem 1. Januar 2013 fördert der Staat die private Pflegeversicherung mit 60 Euro pro Jahr. Damit hat er gute Voraussetzungen geschaffen, günstig eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen.

Ihre Vorteile mit der Pflegezusatzversicherung

  • Flexible und individuelle Deckung der Lücken, die die gesetzliche Pflegepflichtversicherung offen lässt. Bestimmen Sie selbst, welche Geldleistungen Sie bei ambulanter oder stationärer Pflege in den Pflegegraden 1 bis 5 erhalten.
  • Beitragsbefreiung im Pflegefall ab Pflegegrad 2 bei lebenslanger Anpassung der Leistungen an das Marktniveau (Dynamik), bei Wahl des Ergänzungstarifs PG.
  • 60 Euro im Jahr gratis vom Staat und Leistungen ab dem ersten Tag, wenn Sie den Fördertarif PZ wählen.

Die Pflegezusatzversicherung der SDK im Detail

Einstufung pflegebedürftiger Menschen

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es fünf Pflegegrade. Bei der Begutachtung werden die Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der Menschen in sechs verschiedenen Bereichen beurteilt:

1. Mobilität: körperliche Beweglichkeit, zum Beispiel morgens vom Bett aufstehen und ins Badezimmer gehen, fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppen steigen
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: verstehen und reden: zum Beispiel räumliche und zeitliche Orientierung, Sachverhalte begreifen, Risiken erkennen, andere Menschen im Gespräch verstehen
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: zum Beispiel Unruhe in der Nacht oder Ängste und Aggressionen, die für sich und andere belastend sind, Abwehr pflegerischer Maßnahmen
4. Selbstversorgung: zum Beispiel sich selbstständig waschen und ankleiden, essen und trinken, selbstständige Benutzung der Toilette
5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: zum Beispiel die Fähigkeit, Medikamente selbst einzunehmen
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: zum Beispiel die Fähigkeit, den Tagesablauf selbstständig zu gestalten, mit anderen Menschen in direkten Kontakt zu treten oder die Skatrunde ohne Hilfe zu besuchen

Gesamtbewertung aller Fähigkeiten

Der Gutachter des Medizinischen Dienstes sieht sich an, wie selbstständig der Betroffene ist und welche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen. Erst aufgrund einer Gesamtbewertung aller Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in einen der fünf Pflegegrade. Je größer die Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit, desto höher der Pflegegrad und die gesetzlichen Leistungen. Allerdings vergrößert sich in der Regel auch die finanzielle Lücke mit dem Grad der Pflegebedürftigkeit.

Tarife und Leistungen der Pflegezusatzversicherung

Die perfekte Kombination aus gesetzlicher und privater Pflegeversicherung

Die Kombination aus Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherung garantiert sicheren Schutz vor hohen Pflegekosten. Dabei besteht die Absicherung aus drei Schichten: Die erste Schicht ist die gesetzliche Pflegeversicherung als Grundabsicherung. Die SDK bietet darauf aufbauend den Fördertarif zur Minimalabsicherung (Schicht 2) und mit dem Ergänzungstarif ein Rundum-sorglos-Paket als dritte Schicht an.

Die Tarifvarianten der SDK zur privaten Pflegezusatzversicherung im Überblick

  • Fördertarif PZ (Schicht 2): Minimalabsicherung, mit der Sie die Grundvoraussetzung für die staatliche Förderung schaffen. Im Pflegefall besteht hiermit jedoch weiterhin eine Lücke.
  • Ergänzungstarif PG (Schicht 3): Zusätzliche Absicherung eines leistungsstarken und individuellen Rundum-Schutzes durch den Ergänzungstarif "PG".

1. Schicht: Gesetzliche Pflegepflichtversicherung

  • Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung (GPV) ist Teil unseres Sozialversicherungssystems.
  • Die Leistungen sind gesetzlich definiert und stellen nur eine Grundversorgung dar.
  • Beispiel: Bei vollstationärer Pflege in Pflegegrad 5 liegt der Regelsatz bei 2.005 Euro (Stand 2018). Die Kosten dafür liegen allerdings deutlich darüber.
  • Diese Lücke können Sie mit der Pflegezusatzversicherung abdecken.

2. Schicht: Fördertarif PZ

  • Diesen Tarif hat die SDK speziell auf die Anforderungen des Staates zum Erhalt der Förderung von 60 Euro jährlich abgestimmt.
  • Fördervoraussetzungen: Mindestens 15 Euro Monatsbeitrag. Der Staat übernimmt davon 5 Euro. Der Beitrag muss darüber hinaus so hoch sein, dass Sie in Pflegegrad 5 eine Leistung von 600 Euro bekommen. Der Monatsbeitrag richtet sich außerdem nach dem Eintrittsalter.
  • Es erfolgt keine Gesundheitsprüfung.
  • Die Leistungen beziehen sich auf alle Pflegegrade.
  • Es besteht Anspruch auf Leistungen nach fünf Jahren, wenn nicht der Ergänzungstarif PG gewählt wird.
  • Es gelten feste Absicherungs-Prozentsätze: Bei einem Monatsbeitrag, der beispielsweise 600 Euro im Pflegegrad 5 abdeckt, beträgt die Leistung 60 Euro im Pflegegrad 1.

Pflegegrad

Prozentsatz Beispiel

5

100 % 600 EUR

4

50 % 300 EUR

3

30 % 180 EUR

2

20 % 120 EUR
1 10 % 60 EUR

3. Schicht: Ergänzungstarif PG

  • Vollständige Absicherung der Pflegekosten möglich.
  • Individueller Absicherungsbetrag: Monatsgeld, das der Pflegebedürftige monatlich erhält. Dies gilt für jeden Pflegegrad, unterschieden nach ambulanter und stationärer Versorgung.
  • Lebenslange Dynamisierung der Leistung auch im Pflegefall: Die Pflegeleistung wird an die Preisentwicklung in Deutschland angepasst.
  • Beitragsbefreiung im Pflegefall ab Pflegegrad 2.
  • Umfangreiche Assistance-Leistungen, zum Beispiel Fahrdienstvermittlung, Organisation einer Essensauslieferung, Einkaufshilfe.
  • Optionale Anwartschaftsversicherung für Pflegegrade 4, 3, 2 und 1. Damit sichern Sie sich auf Wunsch schon heute für wenig Geld das Recht auf einen vollumfänglichen Schutz zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Keine Wartezeiten.

Ergänzungen zur 3. Schicht

Für ein Rundum-sorglos-Paket können Sie auf Wunsch Einmalleistungen bei unfallbedingtem Eintritt in die Pflegebedürftigkeit in den Versicherungsschutz mit einschließen, zum Beispiel für Umbaumaßnahmen oder Hilfsmittel. Dies gilt jedoch nur in Kombination mit dem Ergänzungstarif PG.

Beitragsbeispiele für die Pflegezusatzversicherung

Beitragsbeispiele

Um Ihnen einen Überblick über Beitragshöhe und Leistung zu geben, finden Sie nachfolgend ein paar ausgewählte Beitragsbeispiele.

Mindestabsicherung

Alter1 30 45 60
Monatsgeld in Pflegegrad 5 970 EUR 600 EUR 600 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 4 485 EUR 300 EUR 300 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 3 291 EUR 180 EUR 180 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 2 194 EUR 120 EUR 120 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 1 97 EUR 60 EUR 60 EUR
Monatlicher Beitrag2 10,04 EUR 10,00 EUR 22,60 EUR
(Fördertarif PZ zur Inanspruchnahme der staatlichen Förderung)

Fördertarif PZ und Ergänzungstarif PG mit Dynamik

Alter1 30 45 60
Monatlicher Beitrag2 22,30 EUR 38,86 EUR 77,16 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 5 1.000 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 4 750 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 3 500 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 2 500 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 1 500 EUR

Ergänzungstarif PG mit Dynamik

Alter1 30 45 60
Monatlicher Beitrag2 32,95 EUR 51,90 EUR 98,23 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 5 ambulant 1.000 EUR / stationär 1.000 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 4 ambulant 750 EUR / stationär 1.000 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 3 ambulant 500 EUR / stationär 1.000 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 2 ambulant 500 EUR / stationär 1.000 EUR
Monatsgeld in Pflegegrad 1 ambulant 500 EUR / stationär 500 EUR

Häufige Fragen zur Pflegezusatzversicherung der SDK

Was passiert, wenn das eigene Geld für die Pflege nicht mehr ausreicht?

Zuerst muss der Ehegatte sein Vermögen und sein Einkommen beisteuern. Ist dieser nicht vorhanden oder sind dessen Mittel erschöpft, besteht eine Unterhaltspflicht für Verwandte in "gerader Linie". Das sind in der Regel die Kinder der pflegebedürftigen Person.

In solchen Fällen müssen Kinder ihr Einkommen gegenüber dem Sozialamt offenlegen. Abhängig von bestimmten Faktoren wie zum Beispiel Verdienst, Wohnsituation, Anzahl und Alter der Kinder oder Aufwände für private Altersvorsorge reduziert sich das Einkommen um gewisse Freibeträge. Vom verbleibenden Einkommen wird die Hälfte als Unterhaltsbeitrag festgelegt.

Wann erhalte ich die Leistungen der Pflegezusatzversicherung der SDK?

Die Leistungspflicht beginnt mit der Zahlung der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Hierfür ist der Zeitpunkt der Antragstellung relevant. Voraussetzung für die Antragstellung ist die ärztliche Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Wurde nur der Fördertarif PZ abgeschlossen, gilt eine anfängliche Wartezeit von fünf Jahren.

Die Pflegezusatzversicherung der SDK unterscheidet nicht danach, ob die Pflege durch Angehörige oder Pflegefachpersonal durchgeführt wird. Sie zahlt in jedem Pflegegrad die volle vertraglich vereinbarte Leistung.

Ich bin noch jung. Warum soll ich jetzt schon eine Pflegezusatzversicherung abschließen?

Da Sie als junge Person eine deutlich längere Ansparphase haben, ist Ihr Beitrag viel günstiger (siehe Beitragsbeispiele).

Pflegebedürftigkeit ist überwiegend, aber nicht immer eine Frage des Alters. Tritt ein Pflegefall bereits im jungen Alter ein, zum Beispiel durch einen Unfall oder eine Erkrankung, sind die Folgen häufig ungleich schlimmer.

Welche Bedingungen stellt der Staat für die Förderung von 60 Euro im Jahr?
  • Die versicherte Leistung ist ein Pflegetagegeld.
  • Die monatliche Beitragszahlung des Versicherungsnehmers beträgt mindestens 10 Euro. Der Gesamtbeitrag bestehend aus Eigenbeitrag und staatlicher Förderung beträgt dann 15 Euro.
  • Der Tarif sieht Leistungen in allen Pflegegraden vor (Pflegegrade 1 bis 5).
  • Die Leistungen in Pflegegrad 5 betragen mindestens 600 Euro monatlich.
  • Die zu versichernde Person ist mindestens 18 Jahre alt.
  • Es besteht ein Kontrahierungszwang auf der Seite des Versicherungsunternehmens. Das bedeutet, dass die Versicherung den Antrag des Kunden nicht ablehnen darf. Eine Ausnahme gilt, wenn bereits Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung bezogen werden.
  • Die Wartezeit darf 5 Jahre nicht übersteigen.
Wie erhalte ich die staatliche Zulage und muss ich sie selbst beantragen?

Beim Abschluss der Pflegezusatzversicherung bevollmächtigen Sie die SDK zur Beantragung der Förderzulage. Die Förderung wird immer im Frühjahr rückwirkend für das vergangene Jahr gezahlt. Die SDK erhebt von Ihnen nur den Beitrag abzüglich der Zulage in Höhe von 5 Euro monatlich. Die Zulage wird vom Staat direkt an die SDK ausgezahlt.

  1. Das Alter ergibt sich aus dem aktuellen Kalenderjahr abzüglich des Geburtsjahres.
  2. Nach Abzug der staatlichen Förderung in Höhe von 5 Euro monatlich